Gautschen Teil 1

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Bei sonnigem Wetter und heissen Temperaturen haben wir unseren Auszubildenden Reto Berger nach alten Brauch gegautscht.

Für Ihn war es wohl eine willkommene Abkühlung :).

Der Auszubildende weiss nichts vom Gautschtermin und wird während der Arbeit gepackt

Der Auszubildende weiss nichts vom Gautschtermin und wird während der Arbeit gepackt

Das Abtauchen ist bei diesen Temperaturen wohl eher eine willkommene Erfrischung

Das Abtauchen ist bei diesen Temperaturen wohl eher eine willkommene Erfrischung

Ganz abtauchen

Ganz abtauchen

Ist das Nass....

Ist das Nass….

Bei diesen Temperaturen macht das "Plantschen" Spass

Bei diesen Temperaturen macht das „Plantschen“ Spass

Nach dem Gautschen gibt's noch den gemütlichen Teil mit Apéro

Nach dem Gautschen gibt’s noch den gemütlichen Teil mit Apéro

 

Der Begriff «Gautschen»

Das sogenannte Gautschen ist ein alter, bis in das 16. Jahrhundert rückverfolgbarer Buchdruckerbrauch, bei dem ein Lehrling nach bestandener Abschlussprüfung im Rahmen einer Zeremonie in einen Brunnen untergetaucht wird. Dem Lehrling wird nicht mitgeteilt, wann genau er gegautscht wird.

Der Ablauf

Während des Gautschens hält der Gautschmeister eine Ansprache an den Jünger und das umstehende Publikum:

«Packt an! Lasst seinen Corpus Posteriorum fallen auf diesen nassen Schwamm, bis triefen beide Ballen. Der durstigen Seele gebt ein Sturtzbad oben drauf, das ist dem Sohne Gutenbergs die Beste Tauf»

Auf den Ruf des Gautschmeisters «Packt an!» wird der Jünger gefasst und auf einen nassen Schwamm gesetzt. Es muss dafür gesorgt werden, dass das Hinterteil gehörig angefeuchtet wird. Nun wird er von oben herab begossen, sodass der Jünger am ganzen Körper pudelnass wird. Zu guter Letzt wird der Jünger in eine mit Wasser gefüllten Brunnen gesetzt.